Kreativer Wahlkampf Vor Ort
Flash is required!

48 Stunden vor der Wahl ist alles gelaufen? Von wegen!

Immer mehr Menschen entscheiden sich erst in den letzten Tagen, teilweise in den letzten Stunden, wo sie bei der Wahl ihre Kreuze machen. Zu einem gemeinsamen Wahlerfolg gehört auch ein kraftvoller Abschluss, also ein intensiver 48-Stunden-Wahlkampf. Dabei sollte auch der Wahlsonntag nicht aus dem Blick geraten. In vielen Bundesländern ist am 22. September verkaufsoffener Sonntag, damit lohnt sich auch am Sonntag auf die Straße zu gehen. Besonders in unseren Hochburgen sollten wir in dieser Zeit nochmal Präsenz zeigen. Die letzten 48 Stunden Wahlkampf werden auf www.die-linke.de live dokumentiert. Schickt uns unbedingt eure Bilder und kurze Statements an: linksaktiv2013@die-linke.de. Auf geht’s in den Endspurt!

Hier weitere Tipps für den 48-Stunden-Wahlkampf

Für Hausbesuche gibt es hier einen Leitfaden

Kreative Infostände und Aktionen im Wahlkampf sind kein Hexenwerk! Wir bieten euch für die Wahlkampfwochen noch einmal viele Ideen, wie Ihr besser auf unsere potenziellen Wählerinnen und Wähler zugehen könnt.

Wichtig bei eurem Team ist, dass Ihr schon von Weitem als LINKE-WahlkämpferInnen sichtbar seid! Bitte schaut als erstes in euren Beständen nach, was noch vorhanden ist und nutzt diese! Jeder Kreisverband kann im LINKE Shop natürlich unkompliziert selbst Werbematerial bestellen.

Wir wollen die Leute zum Diskutieren bringen. Oft haben wir das Problem, dass wir einerseits zu wenige Menschen ansprechen und  andererseits diejenigen, die wir ansprechen dann zuquatschen. Eine Möglichkeit ist zu versuchen mit offenen Ansprechfragen die Menschen zu erreichen und sie dazu zu bringen, ihre Anliegen und Erwartungen an die Politik zu formulieren. Möglich sind zum Beispiel Fragen wie:

  • „Was soll sich in der Politik ändern?“
  • „Was ist Ihre/Deine wichtigste Erwartung an die Politik bei den Landtagswahlen?“
  • „Was sollte Ihrer/Deiner Meinung nach das Hauptthema der Landtagswahlen sein?“

Eine andere Möglichkeit sind Ansprechfragen, die im ersten Schritt eher Zustimmung abfragen, um die Ansprache zu erleichtern.

Zum Beispiel:

  • „Was meinen Sie? Wer soll für die Krise zahlen?“
  • „Sind sie an Politik interessiert?“

Zum Thema „wie mache ich einen guten Infostand“ haben wir auch ein kleines Video gedreht.

Die Aktion selbst: Versucht Aktionen zu verwenden, die Menschen aktivieren!



1. Stolperschilder bzw. Plakatreihe

Bei dieser Aktionsform bastelt man eine Reihe von Schildern/Plakaten zu einem Thema (z.B. KiTA, Millionärsteuer), wobei auf jedem Plakat eine neue Information/Fakt bzw. eine Aussage zu diesem Thema steht. Natürlich können auch große Kartons beklebt werden und hintereinander aufgestellt werden. Auch hierzu gibt es eine Video.

Dabei sollte das Thema am Anfang mit einer Aussage beginnen, der man zustimmen kann bzw. die einen Fakt darstellt. Von Plakat zu Plakat erfolgt nun eine Zuspitzung bei der am Ende entweder eine klare Botschaft oder eine (rhetorische) Frage stehen kann. Die Schilder werden in Sichtweite von einander nacheinander aufgestellt und enden am Infostand, wo LINKE-AktivistInnen gut gelaunt warten und zusätzliche Infos und Material zum Thema parat haben und mit den Leuten ins Gespräch kommen können.

  1. Schild: NRW hat über 4000 Millionäre! (dazu Artikel aus der RP aufs Schild kleben)
  2. Alles was oberhalb von einer Million Euro liegt, wird mit nur mit 5 Prozent besteuert.
  3. Der Multi-Mrd. Warren Buffett sagt selbst: "Es herrscht Krieg zwischen Arm und Reich – und wir, die Reichen, gewinnen! Ich zahle halbsowenig Steuern wie meine Angestellten!" [Bild von Warren Buffett]
  4. Im Ruhrgebiet wächst jedes vierte Kind in Armut auf! Um zu sparen, wollen SPD und GRÜNE die Mittel gegen Kinderarmut um 70 Prozent kürzen!
  5. DIE LINKE fordert: Millionäre zur Kasse - Millionärsteuer jetzt!

 



2. Bodenzeitung

Die Bodenzeitung gibt PassantInnen die Möglichkeit ihre eigenen Ansichten zu einem Thema zu äußern. Als Material empfiehlt sich zum Beispiel eine Gartenplane (weiß – als Untergrund) mit eine Klarsichtfolie darüber (ist billig und kann man schnell auswechseln), Folienmarker und Klebeband zum Befestigen auf dem Bordstein. Es geht natürlich auch mit Tapetenresten. Man kann nun entweder die Menschen über eine Frage abstimmen lassen (z.B. Wer soll die Kosten der Krise bezahlen? Wie sollen die Schulden der Krise ausgeglichen werden? etc.) und dabei schon Antwortmöglichkeiten vorgeben oder viel Freiraum für offene Antworten geben.

Auch bei ersterer Möglichkeit sollte Freiraum für eigene Antwortmöglichkeiten der PassantInnen gegeben werden. Wenn zu Beginn der Aktion bereits ein paar Ergebnisse auf der Folie vorgezeichnet sind, senkt dies die Mitmach-Schwelle der ersten Menschen.

Beim Beschreiben der Bodenzeitung kann man nun sehr leicht mit den Menschen ins Gespräch kommen, näheres über ihre Anliegen erfahren und sie über LINKE Inhalte informieren.




3. Befragung mit Klebepunkten

Diese Aktion ist im Prinzip der Bodenzeitung sehr ähnlich. Man verwendet lediglich ein Flipchart und gibt den PassantInnen Klebepunkte, um zum Beispiel bestimmte Antworten/Lösungsvorschläge einer politischen Frage zu beantworten.



4. Spruchband

Hierbei handelt es sich gewissermaßen um eine Bodenversion der Plakatreihe. Als Medium dient in diesem Falle statt Plakaten bzw. Stellschildern eine ausgerollte Tapetenrolle. Man braucht lediglich eine weiße Tapetenrolle und wasserfeste Stifte. Vorher einmal in Wasser getaucht, hält die Rolle dann stabil auch bei stärkerem Wind auf dem Boden fest.

Ähnlich wie der der Plakatreihe schmückt man die Rolle nun aufsteigend mit Infos/ Fakten/ Aussagen zu einem Thema (Achtung: Man muss quasi von unten nach oben schreiben). Dabei sollte der Abstand zwischen den einzelnen Zeilen 50 cm bis max. 1 m betragen. Ein geringer Abstand „bremst“ die PassantInnen und macht sie dadurch ansprechbarer. Am Ende des Spruchbandes befindet sich dann der Info- bzw. Aktionsstand. Da die Leute nun schon auf das Thema gestoßen wurde, braucht man nur noch einen eleganten Ansprechsatz um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.



6. „Buch lesen“ 

Diese Aktionsform kennen viele von Euch schon: Aus zwei alten Easy-Plates wird ein „Buch“ gebastelt (in der Mitte zusammengeklebt, alte Plakate als Schreibfläche draufgeklebt). Ihr schreibt eine kleine Geschichte darauf, in großen Buchstaben.

Auf der Vorderseite sollte nicht zu viel stehen, da Passanten das schlecht lesen können! Der Hauptteil und unsere Kernaussage stehen im Innenteil! Die Geschichte endet mit einer unserer Forderungen (z.B. deshalb: Genug gelabert! 10 Euro Mindest-Lohn jetzt. Am 22. Sept. DIE LINKE. wählen)


Eine Person setzt sich mit dem Buch und einem Stuhl/Hocker in die Fußgängerzone und „liest“ in dem Buch. Die neugierigen Passanten schauen garantiert hin, da sie vorne ja nur den Beginn der Geschichte lesen, sie werden neugierig und stehen hinter der Person, die das Buch hält. Erst dann sehen sie den Rest der Geschichte und sehen, wer die Geschichte erzählt.


Diese Aktion ist einfach zu machen; in Sichtweite zu der lesenden Person kann entweder ein Infostand warten oder einzelne Personen verteilen Material in der Nähe.




7. „DIE ROTE BANK“ 

In vielen Baumärkten gibt es jetzt einfache Holzgartenbänke sehr günstig zu kaufen (unter 30 Euro). Kauft Euch eine solche Bank und sprüht sie rot an (rechnet einen Tag zum Trocknen ein!). Meldet einen Infostand direkt vor oder in der Nähe einer Deutschen Bank und positioniert dort unsere „ROTE BANK“ als Alternative für ein gerechtes Bankensystem.


Auf die Bank stellt ihr ein Plakat mit der Aufschrift: DIE LINKE, EINE SICHERE BANK FÜR GERECHTIGKEIT!

Die „ROTE BANK“ steht für ein ganz anderes Bankensystem, in dem nicht mehr mit windigen Papieren gezockt wird, in dem es nicht mehr darum geht immer mehr Kapital anzuhäufen, sondern in dem verantwortungsvoll mit dem erwirtschafteten Kapital umgegangen wird.

Passend zu dieser Aktion gibt es das Banken-Aktions-Paket, das ein Roulette-Spiel, Schuldscheine und Merkel/Ackermann-Masken beinhaltet. Ihr könnt euch dann vor die Bank setzen und euer Geld „verzocken“ – also zeigen wie es nicht geht! Ladet über die Ansprache mit Megaphonen dazu ein, sich anzusehen, wie Merkel und Ackermann gemeinsam das Geld verzocken! Begleitet wird die Aktion von Genossinnen und Genossen, die entsprechende Wahlkampf-Materialen verteilen.



8. Kneipen- und Discotour

In den Kneipenvierteln, Altstädten, Zentren, vor Discos wo viele Menschen auch abends anzutreffen sind, können wir unsere Materialien sehr gut verteilen.

Wichtig ist: Die Menschen sind auf Party und Geselligkeit aus – entsprechend sollten wir auch auftreten!

Natürlich sind wir am besten schon mit LINKE T-Shirts und Umhängetaschen ausgerüstet, damit von Weitem als Team erkennbar sind. Als Material bieten sich KondomeKugelschreiberPfeffisBonbonsFeuerzeugen und unsere Kurzwahlprogramme an.

Tipp: Gruppen von 2 bis 4 Leuten ziehen einige Stunden durch das örtliche Kneipenviertel. Geht an Tische und sprecht Leute an. Verteilt Flyer und weist daraufhin, dass am 22. Spet. die Bundestagswahl ist. Funktioniert am besten bei gutem Wetter, wenn Leute vor den Kneipen sitzen. Wenn in Kneipen verteilt wird, auf alle Fälle den Wirt/die Wirtin fragen, ob verteilt werden darf!



9. „Briefwahl“ – 20 Sekunden für mehr Gerechtigkeit!

Es gibt viele Gebiete, wo die LINKE gute Ergebnisse bei den Bundestagswahlen hatte, aber gleichzeitig die Wahlbeteiligung sehr niedrig ist. Dies sind die möglichen Zielgebiete einer solchen Briefwahlaktion. Mit der Aktion wollen wir Menschen erreichen, die aus welchen Gründen auch immer (Portokosten, persönlicher Aufwand, Politikverdrossenheit) dazu neigen könnten nicht zur Wahl zu gehen [Video zur Briefwahl].

Entsprechende Materialien zur Briefwahl werden ab dem 5 Aug. an die Kreisverbände versendet. Ihr erhaltet dann Plakate sowie A5-Handzettel.

WICHTIG: Am allerwichtigsten ist es, herauszufinden, wie die Briefwahlmodalitäten in der entsprechenden Kommune aussehen, da es hier Unterschiede gibt. Grundsätzlich beginnt die Briefwahl am 14. August 2013, es können aber bereits jetzt Anträge eingereicht werden. Man muss nicht zwingend die Zusendung der Wahlbenachtichtigung abwarten. Die Stimmzettel werden allerdings erst ca. 4 Wochen vor dem Wahltermin, also Ende August, verschickt.

Grundsätzlich sind verschiedene Arten der Briefwahlaktion denkbar:

a) per UMTS-Stick

Hier ist es möglich die Menschen direkt Online bei Vorhandensein des entsprechenden Online-Formulars für die Briefwahl zu registrieren. Allerdings ist es nicht immer einfach an solche UMTS-Sticks heranzukommen.

b) über ein öffentlich zugängliches W-Lan (in einem Café, einer Geschäftsstelle der LINKEN, an einem Bahnhof)

Das schränkt natürlich den Aktionsradius auf diejenigen Orte ein, wo es eine solche Möglichkeit gibt. Das sind aber nicht immer gerade die, wo wir die Zielgruppe (hohe Wahlenthaltung und hoher Stimmenanteil der LINKEN antreffen.)

c) per Mail (ohne direkten Zugang)

Möglich ist es auch in manchen Orten die Briefwahl einfach per Mail beim Kreis- oder Landeswahlleiter zu beantragen. Dann könnt Ihr die Mails im Entwurf speichern und am Ende der Aktion direkt abschicken. (Achtung. Hier müsst Ihr erfragen, ob dies gesammelt geschehen kann. Manchmal verlangen die Wahlleiter je unterschiedliche individuelle Mail-Adressen)

d) per Papier-Sammlung

In manchen Orten ist es möglich die Briefwahlanträge in Musterformularen zu sammeln und als Papiersammlung dann direkt vor Ort beim Wahlleiter abzugeben.

Hier ist eine Checkliste was für eine solche Aktion aus unseren Erfahrungen heraus zu beachten ist:

  • UMTS-Stick/ W-Lan/ etc., um Briefwahlstimmen zu sammeln.
  • circa 5 oder 6 Leute, die bei der Aktion mitmachen.
  • ein Tisch, auf dem der Laptop zum Beantragen der Briefwahl steht.
  • ein Tisch für Kaffee und Infomaterialien.
  • Kaffee, Milch, Zucker, Becher, Löffel
  • Vor der Aktion kann entlang der Straße noch auf diese hingewiesen werden mit entsprechenden Plakaten.

Bei der Werbung für die Briefwahl können persönliche Argumente hilfreich sein, z.B. so: „Ihr könnt hier Briefwahl beantragen. Damit vergisst man es nicht so leicht. Ich selbst habe es auch schon mal vergessen.“

Weniger gut ist das Argument „Wenn sie am Wahltag schon was vorhaben….“ Denn viele Menschen wissen noch nicht, ob sie schon was am Wahltag vorhaben. Es geht uns ja darum die persönliche die Verbindlichkeit der Wahl zu steigern (und nicht den Eventual-Fall der Abwesenheit vorwegzunehmen.)

Wichtig ist auf jeden Fall der Hinweis, dass die Beantragung nichts kostet. Per Telefon kann man das nicht beantragen und ansonsten müssten sie die Portokosten zahlen, wenn sie die Briefwahl per Brief beantragen. Den eigentlichen Wahlbrief abzuschicken ist portofrei.

Nachdem die Briefwahl beantragt worden ist, sollte noch einmal auf die Möglichkeit hingewiesen werden, sich im Wahlkampf zu engagieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Person, die bei einem Stand der Linken Briefwahl beantragt hat, auf die Linke wählt, ist relativ hoch. Diese Person kann dann auch leicht für eine aktive Mitarbeit im Wahlkampf der LINKEN gewonnen werden.



10. „Wo is‘ die Kohle?“ – Aktion vor den Sparkassen und Jobcentern

DIE LINKE genießt im Kampf gegen den menschenverachtenden Hartz IV Apparat eine sehr hohe Glaubwürdigkeit. Seit Existenz der Partei sind wir als Gegner dieser Repression von Staatswegen bekannt und viele unserer GenossInnen engagieren sich in ihren Kreisverbänden gegen Hartz IV. Trotz alledem: Hartz IV gibt es immer noch. Das ist ein Fakt, dem sich DIE LINKE zunehmend auch an Infoständen stellen muss. DIE LINKE ist jedoch die einzige Partei im Bundestag, die Sprachrohr der Anti-Hartz IV-Bewegung ist, konsquent an ihrer Seite steht und sie unterstützt.

Gleichzeitig schaffen wir es nicht annähernd, das Wählerpotenzial unter den Hartz IV Betroffenen auszuschöpfen. Trotz der generellen Zustimmung zu unseren Forderungen und Aktionen gehen immer noch überproportional wenig Hartz IV Betroffene und ganz generell Menschen mit wenig Einkommen wählen. Dies wollen wir mit unseren gezielten Aktionen im Hinblick auf die Bundestagswahl 2013 ändern!

Die Jobcenter sind dazu angewiesen, ALG II immer so zu überwiesen, dass es den Betroffenen am 1. eines jeden Monats zur Verfügung steht. Viele dieser Betroffenen haben ihr Konto bei der Sparkasse eingerichtet, was dazu führt, dass zenral gelegene Filialen – zum Biespiel in belebten Fußgängerzonen – regelmäßig zu Beginn eines jeden Monats ein Vielfaches der üblichen Laufkundschaft haben. Allein dies sollte für uns schon ein Anreiz sein, hier mit der LINKEN Präsenz zu zeigen. 

Hinzu kommt allerdings, dass bei den Überweisungen regelmäßig Probleme auftauchen; das zeigen die Beratungen, die DIE LINKE regelmäßig in Kreisverbänden für Hartz IV Betroffe durchführt eindeutig. Das Geld wurde gar nicht oder nicht vollständig überwiesen, ohne dass die Betroffenen vorher über Gründe informiert wurden, o.ä. Genau hier wollen wir als LINKE mit der folgenden Aktion unsere Hilfe anbieten: Hier die komplette Aktionsbeschreibung als Download.

 



11. Echte Verfassungsschützer wählen DIE LINKE

Viele unserer ach so „radikalen“ Forderungen, die von Konservativen als chaotisch, nicht durchführbar oder zu extrem gehalten werden, können im Grunde in unserer Landesverfassung nachgelesen werden! Hierzu erreichte uns eine Aktionsidee aus dem KV Essen, die wir hier gerne dokumentieren:

Wir ziehen in 4 Gruppen entsprechend den 4 Themenplakaten unseres Wahlkampfs mit den Plakaten durch die Innenstadt. Jede Gruppe trägt „ihr Thema“ und: ein selbstgemaltes Banner mit der Aufschrift „Verfassungsgrundsatz + „Echte Verfassungsschützer wählen am 22. September DIE LINKE!" Auf den Banner könnte dann jeweils stehen:

  1. „Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht das Wohl der Menschen“
    Artikel 24. (1) Der Landesverfassung NRW
    Echte Verfassungsschützer wählen am 22. September DIE LINKE!
    Passendes Plakat dazu tragen: Löhne rauf!
  2. „Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Entwicklung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit“
    Artikel 5 (2) Der Landesverfassung NRW
    Echte Verfassungsschützer wählen am 13. Mai DIE LINKE!
    Passendes Plakat dazu tragen: Kitas für alle!
  3. „Für gleiche Tätigkeit und gleiche Leistung besteht Anspruch auf gleichen Lohn.“
    Artikel 24 (2) Der Landesverfassung NRW
    Echte Verfassungsschützer wählen am 22. September DIE LINKE!

    Passendes Plakat dazu tragen: Millionärssteuer!
  4. „Die würde des Menschen ist unantastbar“
    Artikel 4 Der Landesverfassung NRW

Echte Verfassungsschützer wählen am 22. September DIE LINKE!
Passendes Plakat dazu tragen: Sozialticket!

WICHTIG: es werden jeweils massenhaft die passenden Flyer zur Aktion verteilt, denn sie erklärt sich nicht unbedingt auf dem ersten Blick von selbst

Die Aktion ist noch erweiterbar:

Es gibt einen Treffpunkt. Dort ist die Aktion beendet. Nun könnte Phase II beginnen: Das Verfassungs-Tribunal. Dort werden von

Den Verfassungs-Schützern Anklagepunkte verlesen. zB: „Wer ist schuld an den Schulden?“ 4 Anklagen aus Perspektive der Themenplakate. Dann entscheidet ein "Richter" . Er begründet, dass die Positionen der LINKEN der Verfassung am ehesten entsprechen. Doch er kann es nicht bestimmen: Das müssen die Menschen schon selber machen.



12. „48h Stunden“ und die Wahl ist noch nicht entschieden!

Immer mehr Menschen entscheiden sich erst in den letzten Tagen, teilweise den letzten Stunden, wo sie bei der Wahl ihr Kreuz machen.

Ob kleine oder große Aktionen – zum 48-Stunden-Wahlkampf können alle beitragen

48-Stunden-Wahlkampf, das heißt 48 Stunden Endspurt, und das ist mehr als ein Infostand am Marktplatz - obwohl dieser durchaus ein guter Bestandteil des ganzen Wochenendes sein sollte. Von einem Transparent an zentraler Stelle über Kneipentouren bis zur LKW-Rundfahrt übers Land haben wir bereits im Bundestags-Wahlkampf bewiesen, dass der Kreativität unserer Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer keine Grenzen gesetzt sind. Wahrscheinlich habt Ihr selbst schon einige Ideen für Eure letzten Wahlkampftage. Mit den folgenden Ideen liefern wir Euch noch einige Anregungen und Vorschläge. Wir schlagen Euch zum Beispiel vor, mit Schablonen und Sprühkreide Eure Gegend zu verschönern. Es gibt aufwändige Aktionen, aber auch vieles, was ohne viele Leute, viel Geld und viel Material machbar ist.

Auch hier schlagen wir euch vor morgens mit einem gemeinsamen Frühstück im jeweiligen Kreisverbandsbüro zu beginnen und dann mit verschiedenen Teams in die Straßen zu gehen.

1. Fußstreife - Wahlkampf im Einkaufszentrum /der Fußgängerzone

Die Idee ist, mit zwei Personen – am besten in knallroten Westen sowie Taschen – über die Plätze und durch die Straßen zu ziehen und Material zu verteilen. Sucht die Öffnungszeiten von Oper/Kino/Theater raus und schaut dort mal vorbei.

Kurz: mit Fußstreifen wollen wir intensiv die Straßenzüge und Orte, wo viele Menschen sind, abklappern. Funktioniert ganz ohne Anmeldung. 

2. TAXI-Streife

Ähnlich wie bei der Fußstreife gehen wir direkt zu den Menschen hin! Wir besuchen alle Taxistände der Stadt/des Ortes, verteilen Material an die FahrerInnen und kommen ins Gespräch. Der/die KandidatIn sollte hier am besten dabei sein. Lässt sich sehr gut mit der Fußstreife verbinden!

Wahlzeitung, Kurzwahlprogramm und Kugelschreiber nicht vergessen. Tipp: Bei besonders freundlichen Reaktionen auch fragen, ob sie Material in ihrem Taxi haben wollen, um es an Fahrgäste weiterzugeben.

3. Sprühschablonen

An zentrale Straßen und Plätzen können wir ohne viel Aufwand für mehrere Tage unsere Nachrichten mit Kreide hinterlassen. Unter der folgenden Adressehttp://bit.ly/HhaUaX können Schablonen mit Wunschtext und Sprühkreide bestellt werden! Wir empfehlen weiße Kreide  die sieht man am besten!

Ihr sprüht dann z.B. auf den Boden (nicht an Häuserwände!) gut sichtbar einen unserer zentralen Wahlkampf-Slogans: Evtl. Solltet ihr Handschuhe verwenden, denn die Hände werden schon schmutzig und die Farbe verteilt sich überall. Eine Dose von 400 ml reicht für ca. drei qm2 flächendeckend… d.h. je nach Schablone 30 - 40 mal sprühen. Kreidespray ist abwaschbar und daher unproblematisch, da die Kreide witterungsbedingt relativ schnell wieder von allein verschwindet! 

Bitte nur Kreidespray verwenden, da das Sprayen mit Lackfarben Sachbeschädigung ist!

Bitte nur öffentliches Straßenland - keine Privatgrundstücke und/oder Häuser - besprühen.