Die Themenplakate:

 
15. Mai 2014

Mit Blockupy für ein soziales Europa

DIE LINKE setze auf ein soziales Europa, das nicht für Banken und Konzerne Politik betreibt, sondern für die Menschen in den europäischen Ländern, erklärt Azad Tarhan, stellvertretender Sprecher der Partei DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit dem internationalen EU-kritischen Bündnis Blockupy demonstriere DIE LINKE daher am Samstag gegen das Krisen-Regime der Europäischen Union. Start der Demonstration ist um 12 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

"Am heutigen Donnerstag beginnt unter dem Motto ‚Demokratie, Solidarität, Gemeinschaft‘ die europaweite Blockupy-Aktionswoche," erläutert Tarhan. Für Samstag sind in vielen europäischen Städten zentralere Aktionen geplant, so auch in Düsseldorf.

"Zur Demonstration des Bündnisses Blockupy rufen wir selbstverständlich mit auf“, sagt der LINKE-Aktivist. „Als Bündnispartner von Blockupy beteiligen wir uns an den Protesten gegen Lohndumping und miserable Arbeitsbedingungen auch in Großkonzernen hierzulande. Der Kampf gegen diese moderne Art der Ausbeutung muss international geführt werden. Die
Konzerne sprechen sich hinter verschlossenen Türen schon lange auf europaweiter und internationaler Ebene mit den Regierungen ab."

Ein Beispiel für diese intransparenten Absprachen sei das Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU. "In den meisten Ländern Europas erleben wir einen Angriff auf Löhne, Sozialstaat und Demokratie. Für die Rettung der Banken und zur Bewältigung der Krisenkosten wird die Bevölkerung in Geiselhaft genommen. Der Kampf gegen das Lohndumping in Deutschland ist eines der besten Mittel, um den verschärften Wettbewerbsdruck auf die Krisenländer zu mindern. Denn die Verschuldung ist das Spiegelbild der Stärke der deutschen Wirtschaft." Gegen dieses Europa von oben gebe es viele Initiativen für ein soziales Europa von unten. "Blockupy ist eine solche Initiative und daher unterstützen wir das Bündnis."