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3. April 2014

Den Wandel im Land anpacken

Den Wandel im Land anpacken

Nordrhein-Westfalen ist strukturpolitisch noch immer im Wandel. Der ungesicherte Rückzug der Stahl-, Kohle- und Metallindustrie macht selbst nach offiziellen Zahlen rund 800 000 Menschen erwerbslos. Tatsächlich sind es aber weit über eine Million. Das ist nicht alles: Eine rasant steigende Zahl von Menschen lebt in unsicheren Arbeitsverhältnissen und Armut. Wie kommt das?

Die Bundes- und Landesregierungen von SPD, CDU und Grünen haben geschlafen. Nötig ist eine innovative, soziale und ökologische Wirtschafts- und Industriepolitik. Dazu macht DIE LINKE viele Vorschläge. Technik muss umwelt- und sozialverträglich gestaltet sein. Ressourcen müssen geschont werden, Emissionen verringert. Aber wie geht das?

Zum Beispiel durch eine regionale Strukturpolitik, gemein- sam mit den Menschen vor Ort. Nur so gibt es neue, zukunfts- sichere Arbeitsplätze. Benötigt werden dazu dringend Investitionen für neue Technologien. Öffentliche Geldhäuser wie die NRW-Bank und Sparkassen müssen dazu durch günstigere Kredite beitragen, statt die Gewinne für Spitzengehälter aus- zugeben. Und um den Wandel in unserem Land anzupacken, gehört auch eine energieeffizien- te Sanierung im Wohnungsbau dazu. Diese muss für die Menschen bezahlbar bleiben. Auch mehr Einsatz nachwachsender Rohstoffe und Recycling sind möglich, 100 Prozent erneuerbare Energie ebenso. Auch da- für steht DIE LINKE.